Schachmatt für den guten Zweck

Bereits zum zweiten Male stellte sich der FIDE-Meister Helge Hintze in einem von der Hagener Botschaftergruppe organisierten Simultanschachwettbewerb den zahlreichen Herausforderern. An diesem Samstag, dem 29.10.2011 waren es sogar schon 23 Schachspieler, die ihr Startgeld für den guten Zweck hergaben, um sich mit dem großen Meister zu messen. Das zu einer Wohnanlage umgebaute Alte Hasper Stadtbad bot erneut ideale räumliche Bedingungen für ein solches Turnier.

Während Helge Hintze jeweils nur einen Moment zum Nachdenken hatte, konnten die zahlreichen Herausforderer ganz in Ruhe grübeln bis ihr Kontrahent Runde für Runde wieder vor ihnen stand und zum Zug aufforderte.

Gleichwohl gab es gegen ihn kaum Gewinner, eine Reihe von Remis allerdings. Das offizielle Ergebnis nach über vier Stunden Spielzeit: 8 Siege, 16 Remis und nur 1 Niederlage.

Aber darum ging es nicht allein, denn im Vordergrund stand der Spaß am Spiel, das ja sogar aus einem von der Stiftung unterstützten Projektland stammt, nämlich Indien. So brachte es auch der stellvertretende Bürgermeister des Bezirks Hagen-Haspe, Herr Romberg, in seiner Eingangsrede über das Wesen des königlichen Spiels zum Ausdruck. Den ersten Schachzug durfte für Helge Hintze übrigens Alt-Oberbürgermeister Horn machen, auch den gegen den Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg.

Am Ende freuten sich alle Schachspieler und der Meister selbst über einen gelungenen Schachnachmittag, so dass der bei Kaffee und Kuchen besprochene Plan über eine Fortsetzung im nächsten Jahr schnell fest stand.

Mit den Teilnehmern freuten sich auch die Organisatoren des Turniers, Martin Schlegel, Marita Willeke-Wirth und Dr. Ralf-Rainer Braun von der Georg Kraus Stiftung, die mehr als 300,-€ für die Unterstützung eines der 40 Entwicklungshilfeprojekte in Lateinamerika, Afrika oder Asien entgegennehmen konnten.

Besonderen Dank gebührt Frau Kroll von der Wohnanlage 60plus im Alten Hasper Stadtbad für die freundliche Unterstützung und letztlich dem Schachverein Königsspringer Hagen/Wetter, ohne dessen zahlreiche Schachbretter und -figuren die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.